Das Plöckengebiet und der

I. Weltkrieg

 
 
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Der Karnische Höhenzug ist der einzige Teil des heutigen Österreichs, der im I. Weltkrieg einen Teil der sogenannten Südwest-Front bildete.

Zahlreiche Kavernen, Reste von Unterkünften und Schützengräben erinnern auch heute noch an das Leid, das die Soldaten auf beiden Seiten zu ertragen hatten.

Der Verein der Dolomitenfreunde hat mit seinen freiwilligen Mitarbeitern ein Freilichtmuseum geschaffen, das jedes Jahr viele tausende Besucher anzieht.

 
 
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Das Freilichtmuseum besteht aus vier Teilbereichen.

1. Die Hausalm, eine ehemalige Käserei, die im Zuge der Kampfhandlungen komplett zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde, dient den Dolomitenfreunden nicht nur als Unterkunft für die Bauaktionen, sondern ist auch der Ausgangspunkt einer historischen Materialseilbahn, die nach Originalplänen aus dem I. Weltkrieg erbaut wurde.

2. Die MG-Nase ist bequem von unserem Gasthaus aus zu erreichen und ist ein ideales Ausflugsziel auch für weniger geübte Berggeher. Sie ein Teil Frontlinie und diente zur Sperre des Plöckenpasses.

3. Der Cellon-Stollen wurde von den österreich-ungarischen Truppen angelegt, um die auf der Cellon-Schulter eingesetzten Truppen gedeckt mit Nachschub versorgen zu können.

4. Den größten Teil des Freilichtmuseums stellen die restaurieren Verteidigungsanlagen auf dem Kleinen Pal dar. Hier bekommt der Besucher einen realen Eindruck, was die Soldaten auf beiden Seiten der Front zu erdulden und zu erleiden hatten.